| Antrag: | Her mit dem Azubiwerk - Schluss mit dem Kammerspiel! |
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| Antragsteller*in: | Marcus Hansen (KV Jena) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Gestern, 17:03 |
Ä3 zu A01: Her mit dem Azubiwerk - Schluss mit dem Kammerspiel!
Antragstext
Von Zeile 1 bis 3:
Wer in Thüringen studiert, hat Chancen auf einen Wohnheimplatz, Essen in der Mensa, Sozialberatungsangebote, das Semester- undSemesterticket, ein Kulturticket und eine gewählte Interessenvertretung. Wer eine Ausbildung macht, kriegt nichts davon.
Von Zeile 6 bis 7:
eine Machtfrage: Bekommen junge Menschen im Freistaat eine organisierte Stimme oder wird weiterhin nur über sie und nicht, statt mit ihnen gesprochen?
Von Zeile 9 bis 11:
Kreisjugendring und DGB-Jugend und arbeitet an rund 1.000 Wohnungen. Hamburg hat ebenfalls ein Auszubildendenwerk und etwa 550 WohnplätzeWohneinheiten für Azubis, Berlin zieht in der Errichtung nach.
Von Zeile 15 bis 18:
seither prüfen, „was trägt". Nun fällt die Einrichtung des Auszubildendenwerks in der Prüfung durch die Landesregierung durch, mit dem Hinweis, es. Es würde sich um den Aufbau von Doppelstrukturen und zusätzliche Bürokratie handeln und erhöhten Ressourcenbedarf erfordern. Alternativen werden dabei nicht vorgeschlagen.
Von Zeile 29 bis 35:
sondern ein Azubiwerk, das - analog zum Studierendenwerk - durch Landesgesetz als Anstalt des öffentlichen Rechts geschaffen, institutionell gefördert und dauerhaft im Haushalt abgesichert wird. In den
Die Trägerschaft undGremien des Azubiwerks sollen paritätischdurchdas Land, die Kommunen, die DGB-Jugend, die Ausbildungskammernund den Landesjugendring, der Landesjugendring, sowie gewählte Auszubildende mit Sitze und Stimmrechtbesetzt werdenhaben. Eine Kammerlösung ohne gewerkschaftliche Beteiligung und ohne
Von Zeile 43 bis 48:
Auch Mobilität und Verpflegung müssen sich vom Azubigehalt bezahlen lassen. Wir fordern die Einführung eines
landesweitenAzubi-Tickets für höchstens 29 Euro im Monat, das perspektivisch kostenfrei, für Auszubildende, Berufsschüler:innen, Praktikant:innen und Freiwilligendienstleistendeanalog zum Semesterticket für Studierende, mit dem diese in ganz Thüringen den ÖPNV nutzen können, zur Verfügung stehen soll. Wir fordern außerdem die volle Erstattung durch das
Nach Zeile 52 einfügen:
- Gute Ausbildung nützt der gesamten Thüringer Wirtschaft, nicht nur den Betrieben, die selbst ausbilden. Wer keine Azubis einstellt, profitiert trotzdem von den Fachkräften, die anderswo ausgebildet wurden. Wir fordern eine solidarische Umlage, in die alle Arbeitgeber in Thüringen einzahlen, analog zu den in Berlin und Bremen diskutierten Modellen mit 0,1 bis 0,5 Prozent der Bruttolohnsumme. Aus der Umlage werden die Betriebskosten des Azubiwerks mitfinanziert.
