| Basiert auf dem Änderungsantrag: | Ä2 zu G3: Elternschaft gerecht gestalten – gleiche Rechte von Anfang an! |
|---|---|
| Antrag: | Elternschaft gerecht gestalten – gleiche Rechte von Anfang an! |
| Antragsteller*in: | KV Jena, Erfurt |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Heute, 14:10 |
Ä3 zu G3: Elternschaft gerecht gestalten – gleiche Rechte von Anfang an!
Antragstext
Von Zeile 43 bis 79:
- Trennungssituationen
belasten Kinder besonders stark. Überlastete
Jugendämter und lange Gerichtsverfahren führen zu monatelangen
Schwebezuständen. Staatlich finanzierte Mediationen können Konflikte
frühzeitig abmildern und gerichtliche Auseinandersetzungen reduzierensind für alle Beteiligten meist schwierige Situationen, die je nach Situation sowohl Belastung, aber auch Erlösung, beispielsweise von häuslicher Gewalt, bedeuten können. In
In verpflichtenden Elternplänen, wie in Belgien und den Niederlanden, werden
werden alle relevanten Themen des Zusammenlebens nach der Trennung schriftlich
schriftlich fixiert, wie die Wohnsituation, Besuchsregelungen und Aspekte der
der Kindererziehung. Die definierten Verantwortlichkeiten beider Eltern sollen
sollen Missverständnisse und Konflikte vermeiden und den Kindern eine stabile und
und vorhersehbare Umgebung bieten. Zudem setzen wir auf den Ausbau und die Stärkung freiwilliger Hilfsmöglichkeiten.
Diese sollten Eltern befähigen, eigenverantwortlich und einvernehmlich Regelungen zu Wohnung, Besuch und Erziehung zu treffen. So können Missverständnisse und Konflikte vermieden und den Kindern eine stabile und vorhersehbare Umgebung geboten werden.
Notwendig sind zudem kurze
kurze Bearbeitungszeiten und eine personelle Stärkung von Jugendämtern und
und Familiengerichten.[Zeilenumbruch]
Das schafft Planbarkeit, entlastet die Institutionen
Institutionen und stellt das Kindeswohl konsequent in den Mittelpunkt.
Deswegen Deshalb ist für uns klar: Eltern, die sich trennen, brauchen faire Lösungen fürund individuell abgestimmte Lösungen
für das weitere gemeinsame Familienleben, wenn alle Beteiligten daran mitwirken wollen. Wir fordern daher:
Bei Trennung oder Scheidung von Eltern wird die Erstellung eines
Elternplans verpflichtend. Dieser Plan muss verbindliche Regelungen zu
allen Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung und der Kostenaufteilung
des familiären Lebens enthalten. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit
den Folgen einer Trennung für ein Kind führt zu bewussteren und
nachhaltigeren Lösungen im weiteren Zusammenleben, um Streitigkeiten vor
Gericht zu vermeiden.
- Der Zugang zu professioneller Mediation muss allen Eltern vor Einreichung einer gerichtlichen Sorgerechtsklage ausreichend und niederschwellig zur Verfügung stehen, um gemeinsam auf das Kindeswohl zentrierte Lösungen zu erarbeiten.
Der Zugang zu professioneller Mediation vor Einreichung einer
gerichtlichen Sorgerechtsklage muss allen Eltern zur Verfügung stehen, um
eine kindzentrierte Lösung gemeinsam erarbeiten zu können.
- Jugendämter und Familiengerichte müssen personell und finanziell so ausgestattet werden, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden können. Nur durch schnellere und qualitative Bearbeitung können Kinder vor rechtlich unsicheren Zuständen durch lange Verfahrensdauern geschützt werden.
Um diese Maßnahmen zu überprüfen, sollte die Auswirkung auf die Anzahl von
Gerichtsverfahren, Dauer von Sorgerechtsstreitigkeiten und Entwicklung des
Kindeswohls statistisch begleitet werden.
- Die Wirksamkeit der Unterstützungsmaßnahmen sollte durch statistische Begleitung bezüglich der Anzahl von Gerichtsverfahren, Dauer von Sorgerechtsstreitigkeiten und Entwicklung des Kindeswohls überprüft werden.
Jugendämter und Familiengerichte müssen personell und finanziell so
ausgestattet werden, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden können.
Nur durch ausreichend schnelle und qualitative Bearbeitung können Kinder
vor rechtlich unsicheren Zuständen durch lange Verfahrensdauern geschützt
werden.
Gleichberechtigung beginnt nicht erst im Alltag der Sorgearbeit, sondern bereits
im rechtlichen Rahmen,auch in den unterstützenden Strukturen und bei der
der finanziellen Förderung partnerschaftlicher Verantwortung. Elternschaft muss für
unter Wahrung des Kindeswohls für alle gerecht sein!
Von Zeile 43 bis 79:
- Trennungssituationen
belasten Kinder besonders stark. Überlastete
Jugendämter und lange Gerichtsverfahren führen zu monatelangen
Schwebezuständen. Staatlich finanzierte Mediationen können Konfliktefrühzeitig abmildern und gerichtliche Auseinandersetzungen reduzierensind für alle Beteiligten meist schwierige Situationen, die je nach Situation sowohl Belastung, aber auch Erlösung, beispielsweise von häuslicher Gewalt, bedeuten können.InIn verpflichtenden Elternplänen, wie in Belgien und den Niederlanden,werdenwerden alle relevanten Themen des Zusammenlebens nach der Trennungschriftlichschriftlich fixiert, wie die Wohnsituation, Besuchsregelungen und Aspektederder Kindererziehung. Die definierten Verantwortlichkeiten beider Elternsollensollen Missverständnisse und Konflikte vermeiden und den Kindern eine stabileundund vorhersehbare Umgebung bieten. Zudem setzen wir auf den Ausbau und die Stärkung freiwilliger Hilfsmöglichkeiten.
Diese sollten Eltern befähigen, eigenverantwortlich und einvernehmlich Regelungen zu Wohnung, Besuch und Erziehung zu treffen. So können Missverständnisse und Konflikte vermieden und den Kindern eine stabile und vorhersehbare Umgebung geboten werden.
Notwendig sind zudemkurzekurze Bearbeitungszeiten und eine personelle Stärkung von Jugendämternundund Familiengerichten.[Zeilenumbruch]
Das schafft Planbarkeit, entlastet dieInstitutionenInstitutionen und stellt das Kindeswohl konsequent in den Mittelpunkt.
Deswegen Deshalb ist für uns klar: Eltern, die sich trennen, brauchen faire Lösungen fürund individuell abgestimmte Lösungen
für das weitere gemeinsame Familienleben, wenn alle Beteiligten daran mitwirken wollen. Wir fordern daher:
Bei Trennung oder Scheidung von Eltern wird die Erstellung eines
Elternplans verpflichtend. Dieser Plan muss verbindliche Regelungen zu
allen Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung und der Kostenaufteilung
des familiären Lebens enthalten. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit
den Folgen einer Trennung für ein Kind führt zu bewussteren und
nachhaltigeren Lösungen im weiteren Zusammenleben, um Streitigkeiten vor
Gericht zu vermeiden.
- Der Zugang zu professioneller Mediation muss allen Eltern vor Einreichung einer gerichtlichen Sorgerechtsklage ausreichend und niederschwellig zur Verfügung stehen, um gemeinsam auf das Kindeswohl zentrierte Lösungen zu erarbeiten.
Der Zugang zu professioneller Mediation vor Einreichung einer
gerichtlichen Sorgerechtsklage muss allen Eltern zur Verfügung stehen, um
eine kindzentrierte Lösung gemeinsam erarbeiten zu können.
- Jugendämter und Familiengerichte müssen personell und finanziell so ausgestattet werden, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden können. Nur durch schnellere und qualitative Bearbeitung können Kinder vor rechtlich unsicheren Zuständen durch lange Verfahrensdauern geschützt werden.
Um diese Maßnahmen zu überprüfen, sollte die Auswirkung auf die Anzahl von
Gerichtsverfahren, Dauer von Sorgerechtsstreitigkeiten und Entwicklung des
Kindeswohls statistisch begleitet werden.
- Die Wirksamkeit der Unterstützungsmaßnahmen sollte durch statistische Begleitung bezüglich der Anzahl von Gerichtsverfahren, Dauer von Sorgerechtsstreitigkeiten und Entwicklung des Kindeswohls überprüft werden.
Jugendämter und Familiengerichte müssen personell und finanziell so
ausgestattet werden, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden können.
Nur durch ausreichend schnelle und qualitative Bearbeitung können Kinder
vor rechtlich unsicheren Zuständen durch lange Verfahrensdauern geschützt
werden.
Gleichberechtigung beginnt nicht erst im Alltag der Sorgearbeit, sondern bereitsim rechtlichen Rahmen,auch in den unterstützenden Strukturen und bei der
der finanziellen Förderung partnerschaftlicher Verantwortung. Elternschaft muss für
unter Wahrung des Kindeswohls für alle gerecht sein!
